Der Plan für Bern

Avatar of Adminis Adminis - 20.12.2017 - Medienmitteilung

Die SP Kanton Bern und die Grünen Kanton Bern präsentierten an der heutigen Medienkonferenz in Biel/Bienne ihre Kandidierenden Evi Allemann, Christoph Ammann, Christophe Gagnebin und Christine Häsler sowie ihre Kampagne für die Regierungsratswahlen vom 25. März 2018. Die beiden rotgrünen Parteien wollen mit diesem starken Team die Mehrheit im Berner Regierungsrat zurückholen.

Die vier rotgrünen Regierungsratskandidierenden Evi Allemann, Christoph Ammann, Christophe Gagnebin und Christine Häsler stellten sich den Medien vor und erläuterten ihre Motivation für ihre Kandidatur. SP-Parteipräsidentin Ursula Marti und die grüne Co-Parteipräsidentin Natalie Imboden präsentierten die inhaltliche Kampagne für die Regierungsratswahlen. Während die bürgerlichen Parteien mit ihrer Abbaupolitik den Rückwärtsgang eingelegt haben, präsentieren die beiden rotgrünen Parteien einen vorwärts gerichteten «Plan für Bern». Mit dem 10-Punkte-Plan zeigen sie anhand von Beispielen aus allen Regionen auf, wie sie den Kanton Bern gestalten wollen. Alle Menschen sollen sich auf ein sicheres Sozialnetz und eine gute Gesundheitsversorgung verlassen können. Dank gezielten Investitionen in Innovation und Forschung wird der Wirtschaftsstandort Bern gestärkt. Der öffentliche Verkehr und erneuerbare Energien sollen gefördert werden. Und mit einer guten Bildung erhalten alle bessere Chancen für die Zukunft. Mit diesem Programm will «Plan für Bern» bei den Wahlen die Mehrheit im Regierungsrat wieder zurückerobern.

Christophe Gagnebin, Gemeinderat und Berufsschullehrer aus Tramelan, präsentierte sich als Alternative für den garantierten Berner Jura Sitz. Besonders wichtig ist ihm der sorgfältige Umgang mit Digitalisierung: «Wir müssen die Menschen auf die Revolution 4.0 gut vorbereiten. Gerade in Regionen mit vielen Industriearbeitsplätzen wie dem Berner Jura braucht es flankierende Massnahmen zur stetig zunehmenden Digitalisierung.»

Nationalrätin Evi Allemann aus Bern betonte den Ausgleich zwischen Stadt und Land. Der Kanton Bern könne nur vorwärtskommen, wenn alle am gleichen Strick ziehen: «Gerade mit dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs bringen wir Städte, Agglomerationsgemeinden und Landgebiete näher zueinander. Deshalb braucht es sinnvolle Projekte für alle Regionen wie etwa das Tram Bern-Ostermundigen oder den Ausbau des Lötschbergbasistunnels.

Der amtierende Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann möchte sich weiterhin für einen starken Wirtschaftsstandort Bern einsetzen: «Dank Projekten wie dem nationalen Innovationspark in Biel/Bienne, sitem-Insel in Bern oder der Swiss Smart Factory in Ipsach kann der Kanton Bern neue Arbeitsplätze schaffen. Weitere Trümpfe müssen gut ausgebildete Arbeitnehmende und eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein.»

Die grüne Grindelwaldner Nationalrätin Christine Häsler hob die Gesundheitsversorgung und ein sicheres Sozialnetz hervor: «Gerade als Vertreterin einer Bergregion ist es mir wichtig, dass alle Menschen Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung via Spitex oder einem Gesundheitszentrum haben. Weiter möchte ich mich für jene Menschen einsetzen, die nicht so viel Glück im Leben haben. Wir müssen die Armut bekämpfen – nicht die Armen!»

Webseite: https://www.planfuerbern.ch

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