Für ein sozialverträgliches Energiegesetz

Avatar of Adminis Adminis - 02. Dezember 2021 - Medienmitteilung

Die SP Kanton Bern unterstützt das kantonale Energiegesetz. Es ist der logische Schritt nach der deutlichen Annahme des Klimaschutzartikels. Für die SP ist es wichtig, dass der Umbau der Energieproduktion sozialverträglich erfolgt und damit für alle bezahlbar ist, wie es im neuen Verfassungsartikel verankert ist. Im Rahmen der Energiegesetzrevision fordert die SP einen Ausbau der Solarenergie und die Abkehr von fossilen Heizungen.

Die SP Kanton Bern unterstützt die Revision des kantonalen Energiegesetzes. Nach der deutlichen Annahme des Klimaschutzartikels müssen nun die nächsten konkreten Schritte folgen. Im Gebäudebereich hat der Kanton Bern einen grossen Hebel, um den CO2-Ausstoss deutlich zu reduzieren. Dies betrifft einerseits den Ersatz von fossilen Heizungen durch erneuerbare Heizsysteme und andererseits den Ausbau solarer Strom- oder Wärmeproduktion auf den Dächern.. Der Umbau im Gebäudebereich ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft und muss sozialverträglich erfolgen.

Öl- und Gasheizungen verursachen rund einen Drittel des CO2-Ausstosses im Kanton Bern. SP-Grossrätin Kornelia Hässig fordert deshalb in einem Antrag, dass fossile Heizungen grundsätzlich durch erneuerbare Heizsysteme ersetzt werden müssen. Kornelia Hässig, Mitglied der vorberatenden Kommission BaK, sagt dazu: «Die klaren Zustimmungen zum Klimaschutzartikel und aktuell auch zum Energiegesetz des Kantons Zürich haben gezeigt, dass eine Mehrheit der Bevölkerung vorwärts machen will und unterdessen auch hinter einem Verbot von fossilen Heizungen steht. Nun muss auch der Kanton Bern diesen Schritt machen und konsequent auf erneuerbare Energieträger setzen.»

Mit dem Vorstoss «Solarenergieanlagen auf Dächern» hat die SP-JUSO-PSA Fraktion den anderen Schwerpunkt im Gesetz angestossen. Konkret forderten die SP-Grossräte Ueli Egger und Christian Bachmann, dass die gesamte geeignete Dachfläche sowohl bei Neubauten als auch bei Dachsanierungen grundsätzlich mit Solarenergieanlagen auszurüsten ist. CO-Präsident Ueli Egger sagt dazu: «Um die Energiewende zu schaffen, müssen wir die Sonnenenergie viel besser nutzen. Die Hauseigentümer:innen stehen in der Pflicht, ihren Teil beizutragen. Mittelfristig lohnt sich für sie die Investition in eine Solaranlage sogar.»

Neuer Kommentar

0 Kommentare