Berner Unternehmen brauchen jetzt Unterstützung!

Avatar of Adminis Adminis - 11. November 2020 - Medienmitteilung

Die SP Kanton Bern unterstützt die Vernehmlassungsantwort des Berner Regierungsrats bezüglich der COVID-19-Härtefallverordnung des Bundes. Der Bund muss deutlich mehr Mittel bereitstellen als geplant. Zudem soll der Bundesrat die Covid-19-Kredite wieder auflegen. Allerding muss auch der Kanton Bern Sofortmassnahmen für die Unternehmen ergreifen, solange der Bund noch nicht reagiert hat.

Die SP Kanton Bern unterstützt die Vernehmlassungsantwort des Berner Regierungsrats bezüglich der COVID-19-Härtefallverordnung des Bundes. Der Bund muss deutlich mehr Mittel bereitstellen als geplant. Aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind unzählige KMU und Arbeitsplätze gefährdet. Mit den momentan vorgesehenen Mittel kann den Unternehmen im Kanton Bern längst nicht ausreichend geholfen werden. Der Bund hat die nötigen Mittel dazu, die Kantone angemessen zu unterstützen. In Anbetracht der Krise ist er in der Pflicht, diese Mittel auch einzusetzen. Zudem soll der Bundesrat die Covid-19-Kredite wieder auflegen. Diese haben schon während der ersten Welle viel gebracht und können auch jetzt wieder eingesetzt werden.

Allerdings muss auch der Kanton Bern selber Sofortmassnahmen für die Unternehmen ergreifen, solange der Bund noch nicht reagiert hat. Für viele Unternehmen ist die Situation akut. Sie können nicht mehr lange zuwarten. Deshalb braucht jetzt rasche und unbürokratische A-fond-perdu-Beiträge für stark betroffene Branchen. Die Mittel wären auch im Kanton Bern vorhanden. Co-Präsident Ueli Egger sagt: «Verzichtet der Regierungsrat auf die geplanten Steuersenkungen, hat er den Spielraum um in den dringendsten Fällen zu helfen.»

Neuer Kommentar

0 Kommentare