Für eine rotgrüne Mehrheit im Kanton Bern!

Avatar of Adminis Adminis - 28. Juni 2021 - Magazin links

Wir haben die historische Möglichkeit, die rotgrüne Mehrheit zurückzuholen. Mit unseren starken Kandidierenden Evi Allemann, Christoph Ammann und Erich Fehr sowie dank einer klugen Strategie können wir den Kanton Bern wieder sozialer und ökologischer gestalten.

Wir wollen die rotgrüne Mehrheit im Berner Regierungsrat zurückholen! Und das ist dringend nötig, denn der bürgerliche Regierungsrat politisiert an der Berner Bevölkerung vorbei. Bei wichtigen Abstimmungsvorlagen wie dem Steuergesetz und dem Sozialhilfegesetz konnten wir ihn mit dem Referendum stoppen. Die Mehrheit im Kanton Bern will weder Steuersenkungen für Grosskonzerne noch Abbauprogramme. Die Menschen möchten vielmehr einen sozialen und ökologischen Fortschritt für alle. Gerade jetzt in der Corona-Krise muss der Kanton Bern die Direktbetroffenen besser unterstützen und deutlich mehr Investitionen für die Bevölkerung tätigen.

Die Chancen für eine rotgrüne Mehrheit stehen bei diesen Wahlen so gut wie schon lange nicht mehr. Mit Evi Allemann, Christoph Ammann und Erich Fehr hat der Parteitag im Mai drei breit abgestützte und erfahrene Politiker*innen als Kandidierende nominiert wurden. Zusammen mit der amtierenden Regierungsrätin Christine Häsler von den Grünen wollen wir vier Sitze gewinnen und so die rotgrüne Mehrheit im Regierungsrat wiederherstellen.

Die Erfahrung bei Regierungsratswahlen im Kanton Bern zeigt, dass Bisherige kaum abgewählt werden. Es ist somit am erfolgversprechendsten, den freiwerdenden Sitz von Beatrice Simon anzugreifen. Mit Erich Fehr haben wir eine sehr starke Kandidatur für diesen freien Sitz. Als Bieler Stadtpräsident und perfekt Zweisprachiger ist er zudem das ideale Bindeglied zwischen den deutsch- und französischsprachigen Kantonsteilen. Die SP Berner Jura hat Erich Fehr ihre volle Unterstützung zugesichert, weil es sinnvoller ist, die rotgrüne Mehrheit mit ihm zu gewinnen, als einen aussichtlosen Angriff auf den amtierenden bernjurassischen Regierungsrat Pierre-Alain Schnegg zu führen. Und wir wollen nicht nur die unsoziale Politik von Schnegg stoppen, sondern auch die unmenschliche Asylpolitik von Sicherheitsdirektor Müller und die katastrophale Finanzpolitik der Bürgerlichen insgesamt, die den Kanton kaputtsparen und wichtigen sozialen Fortschritt für die Menschen verhindern.

Wir wollen bei den Regierungsratswahlen nicht nur antreten – wir wollen gewinnen! Wir streben deshalb wie in den vergangenen Jahren ein rotgrünes Ticket mit drei SP-Kandidaturen und einer grünen Kandidatur an. Die Bürgerlichen haben 2006 schmerzlich erfahren müssen, was passiert, wenn man arrogant wird und zu viele Kandidaturen aufstellt. Sie holten nur noch drei Regierungsratssitze und wir gewannen die Mehrheit. Fünfzehn Jahre später wollen wir nicht den gleichen Fehler wiederholen. Bei Majorzwahlen gilt die Regel, dass man nur mit so vielen Kandidierenden antritt, wie man auch Sitze anstrebt. Sonst besteht die grosse Gefahr, dass unsere Wähler*innen eine Auswahl treffen und nicht alle rotgrünen Kandidierenden aufschreiben. Das würde automatisch dazu führen, dass unsere Kandidierenden weniger Stimmen erhielten – eine rotgrüne Mehrheit wäre kaum mehr zu schaffen. Experimente mit zu vielen Kandidaturen haben also keinen Platz und gefährden nur das Ziel der rotgrünen Mehrheit. Wenn wir aber in einem kompakten Team antreten und uns nicht verzetteln, dann ist die rotgrüne Mehrheit greifbar nahe.

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